Neu seit Ihrem letzten Üben
- Auffrischen mit mehr Abwechslung: Die Auffrischung nimmt jetzt auch Warnfenster, Anrufe und Einkäufe dran – Fälle aus genau den Stationen, die fällig sind. Der Hinweis darauf erscheint erst, wenn Sie den ganzen Parcours geübt haben; bis dahin steht „Auffrischen fällig“ nur leise an der Station.
- Aktuelle Warnungen und Weiterschicken: Auf der Startseite und im Parcours führt ein neuer Kasten zu Stellen, die regelmäßig vor echten Maschen warnen – dem Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW und der Watchlist Internet. Am Ende jeder Station können Sie die Übung weiterschicken: Ein Tipp auf den Namen schlägt jemand anderen vor, am Handy öffnet der Knopf das Teilen-Menü. Gespeichert wird nichts. Die Seite KI um Rat fragen verweist jetzt auf einen Hintergrundartikel auf lostcontext.ai.
- Für alle, die wiederkommen: Startseite und Parcours zeigen jetzt, was seit Ihrem letzten Üben neu ist. Bekommt eine erledigte Station neue Fälle, steht dort „1 neuer Fall“, und ein Klick führt direkt hin. Der Startknopf führt zur nächsten offenen Station, und neue Begriffe im Glossar tragen einen Monat lang ein „neu“. Gespeichert wird dafür nur in Ihrem Browser.
- Ausweis gezeigt? Der Notfallplan hat einen neuen Schritt für den Fall, dass Sie einem Betrüger Ihren Ausweis gezeigt oder ein Foto davon geschickt haben. Üben können Sie das am Telefon: Der falsche Support ruft noch einmal an, verspricht eine Rückerstattung und will Ihren Ausweis vor der Kamera sehen. Neu sind außerdem eine Notfall-Probe, ein Fall zur Ausweiskopie und drei Begriffe im Glossar: Identitätsdiebstahl, Video-Ident und Finanzagent.
- Glossar mit Suche: Im Sicherheitsglossar finden Sie Begriffe jetzt über ein Suchfeld. Es sucht auch in den Erklärungen, und bei wenigen Treffern klappen sie von selbst auf. Neu ist der Begriff „Explorer“ – mit dem Tipp, wie man getarnte Programme wie „Rechnung.pdf.exe“ erkennt.
Ihr Parcours durch den Teich
Zwei Wege, jede Station etwa zehn Minuten. Beginnen Sie, wo Sie möchten – Ihr Fortschritt bleibt nur in diesem Browser.
Fallen erkennen
Warnfenster, SMS, Anrufe, Adressen, Mails und Online-Shops: die Maschen in Ruhe durchspielen.
Vorsorgen
Was schützt, sollte doch einmal etwas durchrutschen: Passwörter, zweiter Schlüssel, Absprachen in der Familie, Geräte – und der Notfall als Probe.
Karpfen-Tipp: Je mehr eine Nachricht drängelt, desto mehr lohnt sich Ruhe beim Prüfen.
Aktuelle Warnungen
Zuletzt gemeldet bei der Watchlist Internet
- Breite Betrugswellen: Trojaner- und Phishing-Attacken im Namen der WKO 6. Oktober 2026
- Raiffeisen-Phishing: Vorsicht bei Mitteilung zu neuem Dauerauftrag 5. Oktober 2026
- Gewerbeauskunftsregister.at: Das sündteure Abo im Kleingedruckten 30. September 2026
- Peptid-Injektionen aus dem Internet: Wenn Selbstoptimierung gefährlich wird 29. September 2026
- Kurtaxe und Servicepauschale: Angebliche Doppelbuchung führt in Phishing-Falle 28. September 2026
Quelle: Watchlist Internet (ÖIAT), Stand 6. Oktober 2026, 20:22 Uhr. Die Überschriften holt unser Server ab, Ihr Browser verbindet sich dabei nicht mit der Watchlist.
Welche Maschen gerade umgehen, melden diese Stellen regelmäßig – mit echten Firmennamen und Beispielen:
- Phishing-Radar der Verbraucherzentrale NRW – aktuelle Phishing-Warnungen
- Watchlist Internet – Internet-Betrug, Fallen und Fake-Shops, aus Österreich
Links geprüft am 3. Oktober 2026.
Warum Üben hilft
Selbst machen schlägt Lesen
Studien zu Trainings gegen betrügerische Nachrichten („Phishing“) weisen in dieselbe Richtung: Wer eine Übung selbst durchspielt, schneidet besser ab als jemand, der nur eine Warnung liest.
Maschen statt Tippfehler
Rechtschreibfehler verraten Betrüger kaum noch. Wir üben deshalb, ihre Hebel zu erkennen: Zeitdruck, Angst, falsche Autorität, ein verlockender Gewinn.
Wiederholen hält frisch
Was man einmal geübt hat, verblasst. Der Parcours schlägt Ihnen nach einem Tag, einer Woche und einem Monat eine kurze Auffrischung vor.
Karpfen lernen das auch
Angler nennen es „hakenscheu“: Ein Karpfen, der einmal am Haken war, beißt vorsichtiger an. 2020 haben Forschende gezeigt, dass Karpfen auch vorsichtiger werden, wenn sie nur zusehen, wie ein anderer gefangen wird – zumindest eine Weile. Wer selbst am Haken war, merkte es sich länger.
Genau darum geht es hier: Man muss nicht selbst auf einen Betrug hereinfallen, um vorsichtig zu werden. Zusehen und Üben hilft – und ab und zu Auffrischen hält es wach. (Lovén Wallerius u. a., 2020)
Schon geklickt?
Das passiert auch umsichtigen Menschen – Betrüger sind Profis. Wichtig ist jetzt, schnell und in der richtigen Reihenfolge zu handeln.
Gemeinsam üben
Die Übungen funktionieren gut zu zweit: mit Eltern oder Großeltern am Küchentisch oder am Beamer im Kurs. Ein eigener Kursmodus zeigt alles größer und merkt sich keinen Fortschritt auf dem Gerät.
Alle Firmen, Personen, Adressen und Nummern in den Übungen sind ausgedacht. Ähnlichkeiten mit echten Firmen oder Personen wären rein zufällig und nicht beabsichtigt.