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Übung macht sicher.

Betrügerische Nachrichten sehen heute oft täuschend echt aus. Hier üben Sie in Ruhe, die Falle zu erkennen – in einem nachgebauten Postfach, auf einem nachgebauten Handy und an nachgemachten Warnfenstern. Dabei kann nichts passieren.

Mit den Warnfenstern beginnen Den ganzen Parcours ansehen

Probieren Sie es gleich aus

Diese Mail ist gerade angekommen. Zeigen Sie mit der Maus auf den Link, ohne zu klicken, und lesen Sie nur die Adresse – am Handy mit dem Knopf „Linkziel zeigen“. Dann entscheiden Sie: echt oder Falle?

Zum ganzen Postfach mit zehn Mails

Übung

Von: Paketmöwe Kundenservice <service@paketmoewe-zustellung.test>

Ihre Sendung wartet: Zollgebühr von 1,99 € offen

Ihre Sendung mit der Nummer PM-4471-0925 konnte nicht zugestellt werden, weil eine Zollgebühr von 1,99 € offen ist.

Bitte begleichen Sie den Betrag innerhalb von 24 Stunden, sonst geht die Sendung an den Absender zurück:

Dieser Link führt zu: https://paketmoewe.test.zoll-gebuehr.test/bezahlen Entscheidend ist: zoll-gebuehr.test

Auflösung: Eine Falle. Das Linkziel gehört einer ganz anderen Adresse, und die Mail drängt zu einer schnellen Zahlung. Auch echte Paketdienste verschicken manchmal Zahlungslinks für Zoll – zahlen Sie trotzdem nur in der App oder auf der Seite, die Sie selbst öffnen.

Merkregel: Adressen von rechts lesen – entscheidend ist, was direkt vor der Endung (.de, .com …) steht.

Ihr Parcours durch den Teich

Sechs Stationen, jede etwa zehn Minuten. Beginnen Sie, wo Sie möchten – Ihr Fortschritt bleibt nur in diesem Browser.

Karpfen-Tipp: Je mehr eine Nachricht drängelt, desto mehr lohnt sich Ruhe beim Prüfen.

Warum Üben hilft

Selbst machen schlägt Lesen

Studien zu Trainings gegen betrügerische Nachrichten („Phishing“) weisen in dieselbe Richtung: Wer eine Übung selbst durchspielt, schneidet besser ab als jemand, der nur eine Warnung liest.

Maschen statt Tippfehler

Rechtschreibfehler verraten Betrüger kaum noch. Wir üben deshalb, ihre Hebel zu erkennen: Zeitdruck, Angst, falsche Autorität, ein verlockender Gewinn.

Wiederholen hält frisch

Was man einmal geübt hat, verblasst. Der Parcours schlägt Ihnen nach einem Tag, einer Woche und einem Monat eine kurze Auffrischung vor.

Worauf die Übungen beruhen

Karpfen lernen das auch

Angler nennen es „hakenscheu“: Ein Karpfen, der einmal am Haken war, beißt vorsichtiger an. 2020 haben Forschende gezeigt, dass Karpfen auch vorsichtiger werden, wenn sie nur zusehen, wie ein anderer gefangen wird – zumindest eine Weile. Wer selbst am Haken war, merkte es sich länger.

Genau darum geht es hier: Man muss nicht selbst auf einen Betrug hereinfallen, um vorsichtig zu werden. Zusehen und Üben hilft – und ab und zu Auffrischen hält es wach. (Lovén Wallerius u. a., 2020)

Schon geklickt?

Das passiert auch umsichtigen Menschen – Betrüger sind Profis. Wichtig ist jetzt, schnell und in der richtigen Reihenfolge zu handeln.

Ich habe geklickt – was jetzt?

Gemeinsam üben

Die Übungen funktionieren gut zu zweit: mit Eltern oder Großeltern am Küchentisch oder am Beamer im Kurs. Ein eigener Kursmodus zeigt alles größer und merkt sich keinen Fortschritt auf dem Gerät.

Im Kurs und in der Familie

Alle Firmen, Personen, Adressen und Nummern in den Übungen sind ausgedacht. Ähnlichkeiten mit echten Firmen oder Personen wären rein zufällig und nicht beabsichtigt.

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